aufhören ! Visionen
im - Zeichen - der - Ziege

Zickenalarm in der Stadt



Ordnung muss her und Bussgeld, das braucht der Bürger Mehreinnahmen in die Stadtkasse per "Gemeinde-Sheriff".
Es soll einfach Ordnung herrschen.

Die Stadt Lügde verfügt über ein vergleichsweise hohes und sicheres Haushaltseinkommen. Trotzdem sind die Gemeindeausgaben höher als die Einnahmen, aktuell sind sogar alle Rücklagen verbraucht.

"Strafzettel verteilen", das ist eine der neuen Ideen aus dem Rathaus zu möglichen Mehreinnahmen.

Die in ihrer Konsequenz kaum durchdachte Maßnahme der Verwaltung Bürger zu bespitzeln und wo immer möglich zur Kasse zu bitten, wird Folgen haben und wirft Fragen auf:
  • Gibt es neben der erhofften Stadtkassenauffüllung einen plausiblen Grund den "Sheriff" auszusenden?

  • Wo ist der Nutzen des neu geschaffenen, gefährlichen Arbeitsplatzes, von dessen "400 Euro-Lohn" sich der neue Ordnungshüter nicht einmal selbst ernähren kann?

    Die Stadt Lügde stellt hier dem Arbeitnehmer einen modernen trendigen Arbeitsplatz zur Verfügung, der die Notwendigkeit des "Zweit- bzw. Drittjobs" oder ersatzweise auch ergänzende "Stütze" erforderlich macht.

  • Ist nicht zu befürchten, dass sich die Kluft zwischen Stadtverwaltung und den Bürgern mit jedem neuen "Sheriffeinsatz" weiter vergrößern wird?

  • Wie sieht die Eigensicherung des neuen Mitarbeiters aus?

  • Sagt nicht schon der gesunde Menschenverstand, dass dieser Angestellte der Stadtkasse kaum Einnahmen aber vergleichsweise hohe Lohnkosten bescheren wird.
Dieses Beispiel belegt, solche und andere fragwürdige Einnamequellen zum Zwecke möglicher Mehreinnahmen aufzutun, sind in ihrem Effekt nicht nur ein Tropfen auf den heißen Stein, sondern offenbaren die Unfähigkeit der Entscheidungsträger mit vorhandenem öffentlichem Geld umgehen zu können.

Abgabenerhöhung Jahr für Jahr auf's Neue, das ist eine Kette OHNE Ende, sie ist verantwortungslos, unmoralisch und führt in kurzer Zeit in den finanziellen Ruin aller.

Sapere Aude "Habe Mut, dich deines eigenen Verstandes zu bedienen".